AWO in Berlin

Angebot für externe Evaluationen zum Berliner Bildungsprogramm
für Kinder in Tageseinrichtungen bis zu ihrem Schuleintritt (BBP) -
gemäß den Anforderungen der QVTAG (Qualitätsvereinbarung
Tageseinrichtungen) in der Fassung vom Mai 2008
Download des Angebots: AWO Verfahren
1. Allgemeine Angaben zum Anbieter der externen Evaluationen
Projektpartner innerhalb der AWO in Berlin
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Arbeiterwohlfahrt Landesverband Berlin e.V.
Geschäftsführung: Herr Pollmann
Webseite: www.awoberlin.de
Ansprechpartner/in für die externe Evaluation
Frau Maria Lingens (Jugendhilfe - Kitas, Familie, ElternService)
Telefon: 030/ 253 89-207
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Herr Jörg Meese (Leiter Stabstelle Qualitätsmanagment)
Telefon: 030/ 253 89- 263
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Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Berlin-Mitte e.V.
Geschäftsführung: Frau Angelika Rix
Webseite: www.awo-mitte.de
Ansprechpartner/in für die externe Evaluation
Herr Oldenburg (Kitafachberatung)
Telefon: 030/ 455 087 -13 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Frau Wagener (Qualitätsmanagemtbeauftragte)
Telefon: 030/ 455 087 -26 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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Arbeiterwohlfahrt Berlin Kreisverband Südost e.V.
Geschäftsführung: Herr Ahrens
Webseite: www.awo-suedost.de
Ansprechpartnerin für die externe Evaluation
Frau Lindner (Qualitätsmanagementbeauftragte und Fachberatung)
Telefon: 030/ 613 963 -23
E-Mail:
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Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Berlin-Spandau e.V.
Geschäftsführung: Herr Schuster / Frau Druba
Webseite: www.awo-spandau.de
Ansprechpartnerin für die externe Evaluation
Frau Hesse (Qualitätsmanagement)
Telefon: 030/ 565 99 -15
E-Mail:
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- Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Friedrichshain-Kreuzberg e.V.
Geschäftsführung: Herr Lagers
Webseite: www.awo-fk.de
Ansprechpartnerin für die externe Evaluation
Frau Lagers (Qualitätsmanagementbeauftragte Kita)
Telefon: 030/ 36 447 001
E-Mail:
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AWO pro:mensch gGmbH
Geschäftsführung: Frau Schmidt
Webseite: www.awo-promensch.de
Ansprechpartnerin für die externe Evaluation
Frau Erben
Telefon: 030/ 939 39 -120
E-Mail:
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2. Allgemeine Angaben zum Evaluationsverfahren
Bezeichnung des Verfahrens: Tandemzertifizierung
AWO Qualitätsnormen werden überprüft durch DIN EN ISO 9001
- Arbeitsfeldspezifisch für Tageseinrichtungen für Kinder: ja x nein O
- Verknüpfung mit bestimmten Zertifizierungsrichtlinien: ja x nein O (DIN EN ISO 9001)
- Trägerunabhängig? ja O nein x (Verbandsspezifisch)
3. Kurze Erläuterung des Evaluationsverständnisses
Ziele: Weiterentwicklung der Qualität in der Kita, kontinuierlicher Verbesserungsprozeß der Struktur- und Prozessqualität.
Es existiert ein trägerübergreifendes verbandsspezifisches Handbuch für die Kindertagesstätten der AWO in Berlin, das das BBP und die Qualitätsstandards der AWO zugrunde legt. An seiner Entwicklung wirken Qualitätsmanagementbeauftragte (QMB), Fachberater/innen, Kitaleitungen und Erzieherinnen mit. Das Team jeder Kita evaluiert regelmäßig die geleistete Arbeit auf der Grundlage des BBP (interne Evaluation des BBP). Dazu werden in der Regel externe Moderatoren hinzugezogen. Die Konzeptionen werden regelmäßig vom Kitateam überarbeitet.
Qualitätsmanagementbeauftragte des Trägers überprüfen die getroffenen Maßnahmen und die Umsetzung der im Handbuch festgelegten Verfahren und Standards durch Audits in regelmäßigen Abständen. Ein verbandsinterner aber trägerübergreifender Austausch der Auditoren sichert die gemeinsame Weiterentwicklung der Fachlichkeit. Methoden sind hierbei: Gespräche mit der Kitaleitung, mit einzelnen Erzieherinnen oder dem Team, Dokumentenprüfung (z. B. Sprachlerntagebuch, Gruppenbücher, Förderplanung), Allroundbeobachtung der Kitasituation, Gespräche mit Eltern, Eltern- und Mitarbeiterbefragungen zu einzelnen Prozessen oder zu ihrer Zufriedenheit.
Die Einrichtungen werden jährlich von einem externen Zertifizierungsunternehmen im Hinblick auf die Erfüllung der Forderungen der DIN EN ISO 9001 und der geltenden AWO-Normen überprüft. Das Zertifikat ist drei Jahre gültig. In den beiden auf die Zertifizierung folgenden Jahren wird die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des QM-Systems überprüft. Werden die Anforderungen nicht erfüllt, kann das Zertifikat aberkannt werden.
Fachlichkeit und Organisationsabläufe werden auf diese Weise kontinuierlich weiterentwickelt und den Anforderungen der Praxis wie neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst.
4. Überblick über die inhaltlichen Schwerpunkte der Evaluation
Bei der internen Evaluation durch das Team der Kita wird die Arbeit der Kita im Hinblick auf die Aufgaben der Erzieherin überprüft analog der in der QV-TAG empfohlenen Vorgehensweise. Grundlagen sind die Materialien zur internen Evaluation des BBP (roter Ordner).
Darüberhinaus überprüfen die Qualitätsbeauftragten zusätzlich die Umsetzung der AWO Normen, wie sie im Handbuch festgelegt wurden, z. B. Wurden alle Kinder mindestens 1x im Jahr beobachtet?
Sind die Ergebnisse in die Entwicklungsgespräche mit den Eltern eingeflossen?
Wurden die Beobachtungen mit Kolleginnen reflektiert?
Festgestellte Abweichungen und Verbesserungspotenziale werden mit dem Team und der Kitaleitung besprochen und auf die Situation zugeschnittene, individuelle Maßnahmen festgelegt. Die Wirksamkeit der Umsetzung wird von der Kitaleitung und der QMB überprüft und ggf. modifiziert.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Qualität der fachlichen Umsetzung der Bildungsanforderungen, die Verbesserung der Planung und Organisation und die Überprüfung der Ressourcen für die Kita.
5. Erhebungsmethoden
| Instrumente | X, wenn dieses Instrument eingesetzt wird |
| Dokumentenanalyse | X |
| Beobachtung der Erzieher-Kind-Interaktion | X |
| Beobachtung der Kind-Kind-Interaktion | X |
| Beobachtung der Erzieher-Erzieher-Interaktion | X |
| Beobachtung der Erzieher-Eltern-Interaktion | X |
| Einschätzung der Raumqualität | X |
| Enschätzung der Materialauswahl und -präsentation | X |
| Mündliche Befragung von pädagogischen Fachkräften | X |
| Fragebogenerhebung bei pädagogischen Fachkräften | X |
| Mündliche Befragung der Kita-Leitung | X |
| Fragebogenerhebung der Leitungsperspektive |
X (ggf. in Zusammenhang mit Qualitätszielen) |
| Mündliche Befragung eines Trägervertreters | X |
| Fragebogenerhebung beim Träger | X (ggf. in Zusammenhang mit Qualitätszielen) |
| Mündliche Befragung von Eltern | X |
| Fragebogenerhebung bei Eltern | X |
| Sonstiges: | |
| Regelmäßige Mitarbeitergespräche |
X |
Insgesamt werden alle Erhebungsinstrumente zu verschiedenen Zeitpunkten im Jahr eingesetzt. Der prozentuale Anteil eines Instrumentes an der Evaluation bzw. dem Audit ist variabel und in jedem Fall der jeweiligen Zielsetzung angepasst.
6. Idealtypischer Ablaufplan einer externen Evaluation
Vor jedem Audit erhält die Einrichtung einen individuell erstellten Ablaufplan, aus dem Zeiten und Inhalte hervorgehen. Die Themen, die im Audit behandelt werden, variieren je nach Art und Schwerpunkt des Audits. Grundlage der Audits sind Regelwerke, die Kriterien für die Arbeit vorgeben (DIN EN ISO 9001, fachspezifische AWO-Norm und –Prüfliste für die Arbeit in Tageseinrichtungen für Kinder, AWO-Norm und Prüfliste für Führung und Organisation, spezifische Vorgaben wie das Berliner Bildungsprogramm werden einbezogen). Im Audit wird geprüft, inwieweit die Anforderungen im Alltag umgesetzt werden. Elternbefragungen werden separat durchgeführt.
Ebenfalls separat durchgeführt werden Audits beim Träger. Hier werden in halb- bis ganztägigen Interviews und Dokumentenprüfungen mit Geschäftsführung, Qualitätsmanagementbeauftragten, Personalmanagement, Finanzmanagement, Verwaltung, EDV usw. die Führungs- und Organisationsprozesse begutachtet. Der Ablauf ist ähnlich wie der im Folgenden dargestellte Ablauf eines Audits in der Kita, allerdings mit anderen thematischen Schwerpunkten.
| Thema | Dauer |
| Vorgespräch mit der Einrichtungsleitung, ggf. Qualitätsbeauftragte (soweit vorhanden) und ggf. weiteren MitarbeiterInnen über den Ablauf des Audits, evtl. notwendige Änderungen und offene Fragen. |
ca. 30 Minuten |
| Rundgang mit Einrichtungsleitung durch die Einrichtung und das Außengelände (soweit vorhanden): Begutachtung der räumlichen Situation im Hinblick auf Raumkonzept, Ausstattung, Raumgestaltung, Sicherheit, Erscheinungsbild der Einrichtung, Informationsmaterialien für Eltern usw. |
max. 1 Stunde, je nach Größe der Einrichtung |
| Interview der Einrichtungsleitung zu Fragen des Leitbilds, Konzeption, Führungskonzept, Personalentwicklung, Finanzmanagement, Freiwilligenarbeit, Organisation der Leistungserbringung und weiteren QMspezifischen Themen. |
max. 1,5 Stunden |
| Interviews mit pädagogischen Fachkräften (je nach Thema und Planung unter Teilnahme der EL) zu Fragen des Leitbilds, der Umsetzung der Konzeption und der Gestaltung und Überprüfung der fachlichen Arbeit mit den Kindern und den Eltern. Während der Interviews wird die Dokumentation zu den verschiedenen Prozessen geprüft. Wenn möglich finden die Interviews in den Gruppen statt. Zum Teil werden Beobachtungssequenzen durchgeführt (abhängig von der jeweiligen Planung). |
ca. 4-5 Stunden mit verschiedenen MitarbeiterInnen |
| Interviews mit Hauswirtschaftspersonal und ggf. Hausmeister zu Fragen der Organisation, Herstellung und Qualität der Verpflegung, Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, Pflege und Instandhaltung der Einrichtung. |
ca. 1 Stunde |
| Zusammenfassung der Auditergebnisse und mündlicher Bericht an die Einrichtungsleitung und alle interessierten MitarbeiterInnen. |
ca. 30 Minuten |
Nach Abschluss des Audits erhält die Einrichtung einen ausführlichen schriftlichen Bericht, aus dem die Feststellungen hervorgehen. Es wird dargestellt, wo Stärken der Einrichtung sowie Verbesserungspotenziale und Abweichungen liegen. Um die Abweichungen zu beheben, wird ein Maßnahmenplan erstellt, dessen Umsetzung überwacht wird. Ggf. ist die
Überprüfung der Wirksamkeit einzelner Maßnahmen Gegenstand eines weiteren Audits.
7. Welcher Zeitaufwand entsteht für wen in der Kita bzw. beim Träger?
| Erzieher/innen | Leitung | Teamzeit (Erz. + Leitung) |
Eltern | Träger | |
| Vorbereitung der Evaluation |
mehrere Stunden, abhängig von Inhalt und Umfang des Audits |
mehrere Stunden, abhängig von Inhalt und Umfang des Audits |
mehrere Stunden, abhängig von Inhalt und Umfang des Audits |
0 | mehrere Stunden, abhängig von Inhalt und Umfang des Audits |
| Zeit während der Erhebung in der Kita |
s. Frage 6 | s. Frage 6 | s. Frage 6 | 0 | Ggf. sind Träger- vertreter (GF und / oder QMB) während des Audits insgesamt oder zweitweise dabei |
| Rückmeldung der Evaluations-ergebnisse und Zielverein-barungen |
0 | 0 | 2 Std. | 2 Std. | 8 Std. |
Anmerkungen/Erläuterungen:
Die Vorbereitung von Evaluationen und Audits findet ebenso durch die normalen fachlichen Abläufe statt wie durch gezielte Vorbereitung. Dazu gehören Tätigkeiten der Erzieherin im päd. Alltag (mittelbare päd. Arbeit) ebenso wie die gemeinsame Vorbereitung auf Dienstbesprechungen. Der Zeitaufwand ist deshalb um diese Tätigkeiten zu ergänzen.
Beispiel: Beobachtung eines Kindes, Dokumentation der Beobachtung, fachlicher Austausch hierüber, z. B. dokumentiert im Teamprotokoll, wenn erforderlich wird ein Förderplan erstellt. Alle diese im Kitaalltag durchgeführten Tätigkeiten werden bei einer externen Evaluation z. B. durch eine Dokumentenkontrolle angeschaut und tragen dazu bei, dass der zeitliche Aufwand der externen Evaluation selbst gemindert wird.
8. Qualifikation der eingesetzten Evaluator/inn/en
Mindestens Schulung zum internen Auditor, häufig Qualitätsmanagementbeauftragte, einzelne ausgebildete Auditoren mit der Qualifikation, Zertifizierungsverfahren durchzuführen.
9. Kosten der externen Evaluation
Die Kosten richten sich nach der Anzahl der Vollzeitbeschäftigten der zu zertifizierenden Einrichtungen und betragen zwischen 500 € und 1.000 € netto pro Tag und Auditor. Die AWO Tandemzertifizierung erfordert dabei mindestens zwei Auditoren.

